Depression durch People Pleasing. Wenn ständiges Starksein krank macht
Du funktionierst, du lächelst, du sagst Ja, obwohl in dir alles Nein schreit.
Und trotzdem fühlst du dich müde, leer, antriebslos oder einfach nur schwer.
Nicht immer traurig, sondern eher stumpf und so, als wärst du innerlich abgeschaltet.
Viele Frauen, die zu mir kommen, sagen nicht sofort:
„Ich habe eine Depression.“
Sie sagen eher:
„Ich kann nicht mehr.“
„Ich bin ständig erschöpft.“
„Ich weiß gar nicht, was mit mir los ist.“
Und sehr oft steckt dahinter eine stille, übersehene Ursache: People Pleasing.
Was People Pleasing wirklich mit dir macht
People Pleasing bedeutet nicht einfach nur nett zu sein.
Es bedeutet, dich selbst immer wieder zu übergehen, um Harmonie zu sichern, Erwartungen zu erfüllen oder Konflikte zu vermeiden.
Typische Gedanken sind zum Beispiel:
- Ich darf niemanden enttäuschen
- Ich muss funktionieren
- Meine Bedürfnisse sind nicht so wichtig
- Wenn ich Nein sage, verliere ich Nähe
Das Problem ist nicht ein einzelnes Ja.
Das Problem ist das dauerhafte Nein zu dir selbst.
Und genau hier beginnt der emotionale Preis.
Warum People Pleasing depressiv machen kann
Depression entsteht nicht immer aus einem großen Trauma oder einem klaren Auslöser.
Oft entsteht sie leise und über Jahre.
Wenn du ständig deine Gefühle runterschluckst, deine Grenzen ignorierst und deine eigenen Bedürfnisse nicht ernst nimmst, passiert Folgendes:
- Dein Körper ist dauerhaft im Anpassungsmodus
- Dein Nervensystem kennt keine echte Entspannung mehr
- Deine eigenen Wünsche werden immer leiser
- Du verlierst den Kontakt zu dir selbst
Viele beschreiben es so:
„Ich weiß gar nicht mehr, was ich will.“
„Ich fühle nichts mehr richtig.“
„Alles ist anstrengend.“
Das ist keine Schwäche.
Das ist emotionale Erschöpfung.
Bin ich depressiv oder einfach nur erschöpft vom Geben
Diese Frage stellen sich viele Frauen.
Die Antwort ist oft: Beides hängt zusammen.
People Pleasing kann Symptome auslösen, die sich sehr depressiv anfühlen:
- Antriebslosigkeit
- Innere Leere
- Freudlosigkeit
- Müdigkeit trotz Schlaf
- Rückzug
- Selbstzweifel
- Das Gefühl, falsch oder zu viel zu sein
Der Unterschied ist wichtig:
Du bist nicht kaputt.
Du bist überangepasst.
Warum gerade sensible und empathische Frauen betroffen sind
Viele People Pleaserinnen sind feinfühlig, empathisch und verantwortungsbewusst.
Sie haben früh gelernt, Stimmungen zu lesen und sich anzupassen.
Oft schon in der Kindheit.
Vielleicht hast du gelernt:
- Sei brav
- Sei stark
- Mach es den anderen leicht
- Stell dich nicht so an
Diese Muster funktionieren lange,
bis sie es nicht mehr tun.
Dann meldet sich dein Inneres.
Manchmal als Erschöpfung, als depressive Verstimmung oder als kompletter Stillstand.
Der erste Schritt raus aus der inneren Leere
Der Weg beginnt damit, dich selbst wieder ernst zu nehmen.
Das heißt:
- Deine Gefühle nicht mehr wegzudrücken
- Deine Grenzen wahrzunehmen
- Zu verstehen, warum du so geworden bist
- Alte innere Muster liebevoll zu hinterfragen
- Deine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen
Depression in Verbindung mit People Pleasing ist kein persönliches Versagen.
Sie ist ein Signal.
Ein sehr klares sogar.
Du musst da nicht alleine durch
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und spürst, dass es so nicht weitergehen kann, dann ist genau jetzt der richtige Moment, hinzuschauen.
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Gemeinsam schauen wir, wo du gerade stehst, was dich innerlich so erschöpft und wie dein Weg zurück zu dir aussehen kann.
Du musst nicht erst zusammenbrechen, um Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Manchmal reicht das ehrliche Eingeständnis:
So wie es gerade ist, fühlt es sich nicht mehr richtig an.
Und das ist ein Anfang.
Liebe Grüße Sabrina