Niedriges Selbstwertgefühl erkennen. Woran Frauen im Alltag wirklich leiden

Niedriges Selbstwertgefühl erkennen. Woran Frauen im Alltag wirklich leiden

Viele Frauen googeln nicht direkt:
„Ich habe ein niedriges Selbstwertgefühl.“

Stattdessen suchen sie nach Sätzen wie:
Warum zweifle ich ständig an mir
Wieso fühle ich mich nie gut genug
Weshalb traue ich mir so wenig zu
Warum stelle ich mich immer hinten an

Genau hier setzt dieser Artikel an.

Denn ein niedriges Selbstwertgefühl zeigt sich selten offensichtlich. Meist versteckt es sich im Alltag, in Gedanken, Gefühlen und kleinen Situationen, die sich immer wiederholen.

Ein niedriges Selbstwertgefühl bedeutet nicht, dass du keine Stärken hast.
Vielmehr heißt es, dass dein innerer Wert stark davon abhängt, wie andere auf dich reagieren.

Solange Harmonie da ist, fühlst du dich sicher.
Kommt Kritik, Unsicherheit oder Ablehnung dazu, gerät innerlich alles ins Wanken.

Deshalb fühlen sich viele Frauen nur dann okay, wenn:

  • sie gebraucht werden
  • niemand enttäuscht ist
  • sie funktionieren
  • sie sich anpassen

Doch genau diese innere Abhängigkeit macht auf Dauer müde, unsicher und emotional erschöpft.

Viele Frauen erkennen sich erst dann, wenn sie konkrete Alltagssituationen lesen. Deshalb schauen wir genau hin.

Im Job hast du Ideen, Wissen und Erfahrung.
Trotzdem meldest du dich selten zu Wort oder relativierst deine Aussagen sofort.

Vielleicht denkst du:

  • Das ist bestimmt nicht wichtig
  • Andere wissen das besser
  • Ich will nicht negativ auffallen oder mich blamieren

Später ärgerst du dich. Allerdings nicht über die Situation, sondern über dich selbst.

Typische Gefühle dabei:

  • Unsicherheit
  • innere Anspannung
  • Angst vor Bewertung
  • Selbstzweifel

In Beziehungen zeigt sich ein niedriges Selbstwertgefühl oft besonders deutlich.

Du spürst, dass dich etwas verletzt oder stört.
Trotzdem sprichst du es nicht an, weil du Angst hast, zu viel zu sein oder jemanden zu verlieren.

Stattdessen erklärst du das Verhalten des anderen, hast Verständnis und stellst deine eigenen Bedürfnisse zurück.

Innerlich entsteht jedoch:

  • Frust
  • Traurigkeit
  • innere Wut
  • emotionale Erschöpfung

Auch im Alltag zeigt sich dieses Muster immer wieder.

Wenn dich jemand nach deiner Meinung fragt, sagst du oft:

  • Mir egal
  • Wie du willst
  • Passt schon

Nicht, weil du keine Meinung hast, sondern weil du gelernt hast, dich selbst nicht wichtig zu nehmen.

Zurück bleibt häufig:

  • ein Gefühl von Leere
  • Unsichtbarkeit
  • innere Distanz zu dir selbst

Ein niedriges Selbstwertgefühl arbeitet ständig im Hintergrund.
Dein Kopf analysiert jede Situation. Gleichzeitig bleibt dein Körper in Alarmbereitschaft.

Viele Frauen beschreiben das so:

  • Ich bin dauernd angespannt
  • Ich habe Angst, Fehler zu machen
  • Ich brauche viel Bestätigung
  • Ich traue mir selbst nicht

Diese innere Daueranspannung ist kein Charakterzug. Sie ist ein erlerntes Schutzmuster.

In vielen Fällen liegt der Ursprung in der Kindheit.
Nicht unbedingt durch ein großes Trauma, sondern durch wiederkehrende Erfahrungen.

Vielleicht hast du früh gelernt:

  • Sei brav
  • Sei leise
  • Sei angepasst
  • Mach es den anderen recht

Liebe, Anerkennung oder Aufmerksamkeit gab es oft dann, wenn du funktioniert hast.
So wurde dein Wert an Leistung, Anpassung oder Harmonie geknüpft.

Dieses Muster wirkt unbewusst weiter, selbst wenn dein Leben heute ganz anders aussieht.

Ein stabiles Selbstwertgefühl entsteht nicht durch positives Denken oder Affirmationen.
Es entsteht durch Beziehung zu dir selbst.

Das bedeutet:

  • Gefühle ernst nehmen statt wegdrücken
  • Grenzen wahrnehmen und respektieren
  • alte Muster verstehen statt verurteilen
  • innere Sicherheit Schritt für Schritt aufbauen

Du musst nichts reparieren.
Du darfst dich wieder mit dir verbinden.

Du musst diesen Weg nicht alleine gehen

Wenn du dich in diesem Artikel wiedererkennst und merkst, dass dich diese Themen schon lange begleiten, dann ist das kein Zufall.

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Gemeinsam schauen wir, wo dein Selbstwert ins Wanken geraten ist und wie du wieder innere Stabilität, Klarheit und Selbstvertrauen entwickeln kannst.

Nicht, um jemand anderes zu werden.
Sondern um dich selbst nicht länger zu verlieren.

Liebe Grüße Sabrina

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